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Gedanken aus der Praxis · 05.11.2026

Magnesium – ein kleiner Mineralstoff mit großer Bedeutung

Energie, Nervensystem, Herz und Muskulatur – warum Magnesium für unseren Körper so wichtig ist.

Magnesium für mehr Balance im Alltag

Fühlen Sie sich manchmal erschöpft, innerlich angespannt oder weniger konzentriert? Oder kennen Sie Muskelverspannungen und gelegentliche Krämpfe?

Solche Beschwerden können ganz unterschiedliche Ursachen haben. Eine davon kann eine unzureichende Versorgung mit Magnesium sein.

Magnesium gehört zu den lebenswichtigen Mineralstoffen und ist an zahlreichen Vorgängen in unserem Körper beteiligt. Doch Magnesium ist nicht gleich Magnesium – gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln gibt es Unterschiede.

Was macht Magnesium in unserem Körper?

Energie und Leistungsfähigkeit
Magnesium trägt zu einem normalen Energiestoffwechsel und zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei. Es ist an vielen Prozessen beteiligt, mit denen unsere Zellen Energie bereitstellen und nutzen.

Nervensystem und innere Balance
Unsere Nervenzellen müssen ständig Informationen aufnehmen, verarbeiten und weiterleiten. Magnesium trägt zur normalen Funktion des Nervensystems und zur normalen psychischen Funktion bei.

Herz und Kreislauf
Auch Herzmuskelzellen benötigen Magnesium für ihre normale Funktion. Darüber hinaus ist der Mineralstoff an physiologischen Prozessen beteiligt, die die Spannung der Gefäßmuskulatur regulieren.

Konzentration und geistige Leistungsfähigkeit
Magnesium spielt eine Rolle bei der Signalübertragung zwischen Nervenzellen. Ob eine zusätzliche Einnahme die Konzentration oder das Gedächtnis bei ausreichend versorgten Menschen verbessert, ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend geklärt.

Muskeln und Bewegung
Damit sich unsere Muskeln anspannen und wieder entspannen können, benötigen sie ein gut abgestimmtes Zusammenspiel verschiedener Mineralstoffe. Magnesium trägt zur normalen Muskelfunktion bei.

Magnesium ist nicht gleich Magnesium
Wer im Handel nach Magnesium sucht, findet viele unterschiedliche Verbindungen: Magnesiumcitrat, Bisglycinat, Malat, Carbonat oder Oxid – um nur einige zu nennen.

Diese unterscheiden sich unter anderem hinsichtlich ihrer Löslichkeit, Aufnahme und Verträglichkeit.

Besonders Magnesiumoxid und Magnesiumcarbonat sind häufig in preisgünstigen Präparaten enthalten. Ein hoher Magnesiumgehalt auf der Verpackung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Körper das Magnesium besonders gut aufnehmen kann.

Auch teurere Magnesiumverbindungen sind nicht grundsätzlich besser. Entscheidend sind die individuelle Versorgungssituation, die Verträglichkeit und die tatsächlich enthaltene Menge an elementarem Magnesium.

Wie viel Magnesium ist sinnvoll?
Der Magnesiumbedarf kann durch Ernährung, Erkrankungen, Medikamente und erhöhte Verluste beeinflusst werden.

Allgemeine Empfehlungen für Nahrungsergänzungsmittel sind nicht mit einer individuell festgelegten therapeutischen Dosierung gleichzusetzen.

Bei gesundheitlichen Beschwerden sollte zunächst geklärt werden, ob tatsächlich eine unzureichende Magnesiumversorgung vorliegt und ob eine Ergänzung sinnvoll ist.

Diese Fragen habe ich in einem übersichtlichen, zweiseitigen Informationsblatt zusammengestellt.

Magnesium – Wirkung, Bioverfügbarkeit und Unterschiede einfach erklärt.

↓ Magnesium – Wirkung, Bioverfügbarkeit und Unterschiede einfach erklärt. (PDF herunterladen)

Jens Hilbert

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